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Anleitung zur Bodenprobenahme im Garten


Materialien:
Probestecher, 5l Eimer, Probetüte und Untersuchungsauftrag

Vorgehensweise:
1. Welcher Gartenteil soll beprobt werden?
Es ist nicht sinnvoll, Boden vom Rasen mit dem Boden des Gemüsegartens zu vermischen. Ebenfalls sollte Frühbeet oder Gewächshaus getrennt beprobt werden, da sonst die Ergebnisse der Untersuchungen nicht aussagekräftig sind.

2. Beschriftung der Tüte mit Namen und Gartenteil (Schlag).

3. Probenahme:
Mit Probestecher an verschiedenen Stellen des Gartenteils ca. 30 cm tief einstechen. Den Probestecher um 360° drehen und anschließend aus dem Boden ziehen. Die Erde mit dem Schraubenzieher aus der Rinne in den Eimer abstreifen. Diesen Vorgang 10 - 15 mal auf dem Beet wiederholen. Diese Probe wird mit der Hand gut gemischt und in die bereits beschriftete Tüte bis zum Füllstrich umgefüllt. Die Tüte offen stehen lassen. Zum Transport wird die Tüte nur oben einmal geknickt und nicht verschlossen.

4. Untersuchungsauftrag ausfüllen: 
Der beprobte Gartenteil sollte angekreuzt werden, weil hierauf die Düngeempfehlung beruht. Zur Erstellung des Gartenpasses wird immer die Standarduntersuchung durchgeführt, zusätzlich können Magnesium oder Humus analysiert werden. Eine Stickstoffuntersuchung ist bei der Untersuchung einer Bodenprobe für den Gartenpass nicht sinnvoll.



Dr. Hubertus Reiner
Prokurist (Dipl. Agraringenieur)
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Telefon: 0971 / 7856-181




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